Seminare & Workshops

Unsere Seminare und Workshops bestehen aus vier Modulen. Das Modul 1 ist die beste Möglichkeit, um sich mit dieser Thematik vertraut zu machen. Darauf aufbauend kann mit den Modulen 2 bis 4 noch tiefer in die Thematik Diversity (Vielfalt) eingetaucht und das Bewusstsein hierfür gestärkt und gefestigt werden.

Vier Module

modul 1

Referat

  • Übersicht über die verschiedenen Teilbereiche des Themas Diversity/Vielfalt (Generationen, Geschlechter, Kulturen, Persönlichkeitsprofile, sexuelle Orientierung, Behinderung)
  • Auswirkung von Diversity Management in der täglichen Anwendung
  • Gesprächs-/Fragerunde
modul 2

halbtägiger Workshop

  • Feststellen des Bewusstseinsniveaus zu dem jeweiligen Diversity-/Vielfaltsthema in der Gruppe
  • Aufdecken von Stereotypen
  • Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema (Referat, Diskussion und Gruppenarbeit)
modul 3

ganztägiger Workshop

  • Feststellen des Bewusstseinsniveaus zu dem jeweiligen Diversity-/Vielfaltsthema in der Gruppe
  • Aufdecken von Stereotypen
  • Vermittlung von Hintergrundwissen zum Thema (Referat, Diskussion und Gruppenarbeit)
  • Praxisrelevante Anliegen der Teilnehmer:innen

Erarbeitung von Lösungen für praxisrelevante Anliegen der Teilnehmer:innen.

modul 4

Begleitung von Arbeitsgruppen

  • Implementierung des Gelernten in der Praxis
  • Laufende Begleitung
  • Initiierung eines regelmäßigen Gruppentreffens welches im Nachhinein eigenständig fortgeführt wird

Seminar- und Workshopthemen

  • Sensibilisieren der Mitarbeitenden für das Thema Diversity
  • Generationen-Verständigung
  • Sind Sie schon ein Menschenfreund?
  • Geschlechterintelligente Kommunikation
  • Migration – Wie gelingt Integration richtig?
  • Persönlichkeit, Kommunikation und Umgangsweise mit Konflikten unter Diversitygesichtspunkten
  • Sexuelle Orientierung
  • Aktive Inklusion von Menschen mit Behinderung
  • Initiierung und Begleitung von Arbeitsgruppen zum Thema Diversity
MarsVenusCoaching Kubina9

Sensibilisieren der Mitarbeitenden für das Thema Diversity

Niemand von uns ist frei von Vorurteilen und sogenannten Stereotypen. Leider führen sie aber in der Zusammenarbeit manchmal zu energieraubenden Situationen, die uns unnötig stressen und überflüssige Konfliktsituationen provozieren. Die effektivste Möglichkeit diese oft etablierte Regelmäßigkeit zu unterbrechen und umzukehren ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wissen Sie alles über die Menschen mit denen Sie in Berührung kommen? Nein? Dann füllt unser Gehirn automatisch das Unbekannte mit Vermutungen. Erfahren Sie, wie die Kenntnisse der „gesunden Unterschiede“ aus dem Thema Diversity (Vielfalt) die Kommunikation, Zusammenarbeit und das berufliche wie auch private Zusammenleben einfacher, entspannter und effektiver machen.

Generationen-Verständigung

Generation Babyboomer, X und Y verstehen und Zusammenarbeit stärken.

Dass drei Generationen zusammen arbeiten, gab es schon immer. Aber noch nie gab es innerhalb von drei Generationen so viele gesellschaftliche Veränderungen, welche die Arbeit, Erziehung, Bildung und Gemeinschaft tiefgreifend verändert haben – die Nachkriegszeit, die Emanzipierung, die Industrialisierung, die Technologisierung, die demographische Neuordnung und das Internet sind nur einige davon. Viele Lebenseinstellungen und Werte, wie sie noch in den Nachkriegsjahren vorhanden waren, sind inzwischen überholt und nicht mehr zeitgemäß.

Aber wie soll es weitergehen? Was unterscheidet diese Generationen so stark voneinander? Wo liegen die Stärken und Schwächen einer jeden Generation? Und wie bekommt man diese unterschiedlichen Generationen dazu, gut miteinander zu arbeiten? Welche Vorteile bringt es mir, wenn ich die Hintergründe und Beweggründe für die Unterschiedlichkeiten kenne und in der Arbeitswelt, dem Familienleben und für mich selbst mehr Verständnis habe? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in einem ganztägigen Workshop widmen.

Sind Sie schon ein Menschenfreund?

Eigentlich wissen wir, dass niemand perfekt und das jeder Mensch einzigartig ist. Trotzdem hört unser Verständnis ganz auf, wenn sich eine Person in unserem Umfeld anders als erwartet verhält. „Mach es doch einfach so wie ich!“ oder „Wieso hat er/sie das denn jetzt so gemacht?“ sind noch nettere gedankliche Kommentare, die uns manchmal auch über unsere Lippen rutschen.

Aber warum ist es wichtig und sogar gut, dass wir alle auf so vielen Ebenen so unterschiedlich sind?

In diesem Workshop dreht sich alles darum:

  • warum jeder Mensch wunderbar ist, so wie er/sie ist,
  • dass es eine Systematik hinter den Unterschieden gibt,
  • dass jede Begabung auch eine „Nicht-Begabung“ mit sich bringt und
  • worin sich die Unterschiede in den Diversity-/Vielfaltsthemen begründen.

Erfahren Sie, wie die Kenntnisse der „Gesunden Unterschiede“ aus dem Thema Diversity die Kommunikation, Zusammenarbeit und das berufliche wie auch private Zusammenleben einfacher, entspannter und effektiver machen.

Geschlechterintelligente Kommunikation

Können Sie schon geschlechterintelligent kommunizieren?

Fast täglich kommen wir, was das Thema Geschlecht angeht, in Situationen, die als Zerrissenheit empfundenen werden. Auf der einen Seite schätzen wir die Errungenschaften des allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (hier: es dürfen keine Unterschiede aufgrund des Geschlechts gemacht werden), doch andererseits zeigen die praktischen Erfahrungen im Alltag, dass wir im Beruflichen wie auch im Privaten deutliche Unterschiede zwischen Mann und Frau im Verhalten und den Bedürfnissen wahrnehmen.

Aber wo hören Vorurteile und Stereotypen auf und wo fangen natürliche Unterschiede an?

Geschlechterintelligenz als Begrifflichkeit wurde von Barbara Annis geprägt und beschreibt die intelligente Umgangsweise mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern.

Nach diesem Workshop werden Sie ihre Kolleg:innen und Mitmenschen mit anderen Augen sehen.

Migration – Wie gelingt Integration richtig?

17 von 81 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, haben einen Migrationshinter­grund. Davon haben 9,3 Millionen einen deutschen Pass, 7,7 Millionen haben keinen. Diese Gruppe von Menschen ist bei weitem nicht mehr die Minderheit, als die sie trotzdem immer noch wahrgenommen wird. Es ist nur wenig über die Unterschiede, Lebensweisen und Wertvorstellungen bekannt. In den sozialen Medien wird immer noch gerne die Aussage „Die kommen hier her, dann sollen sie sich anpassen“ geteilt.

Aber warum funktioniert die Anpassung nicht? Und warum ist das gut so? Woher kommt die Fremdenfeindlichkeit? Wer hat welche Verantwortung und Aufgaben in der Thematik der aktiven Integration? Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Nationen und Kulturen? Wie geht es jemandem der aufgrund seiner Herkunft oder Hautfarbe anders behandelt wird? Was habe ich persönlich von einer aktiven Integration? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in einem ganztägigen Workshop widmen.

Persönlichkeit, Kommunikation und Umgangsweise mit Konflikten unter Diversitygesichtspunk

Miteinander reden ist einfach, sich auch wirklich zu verstehen jedoch nicht. Wer aber mehr über seine/n Gesprächspartner:in weiß und dazu in der Lage ist, sich „auf die andere Seite zu stellen“, kann effektiver Missverständnisse vermeiden. Hierzu gehört auf der einen Seite Empathie und auf der anderen Seite Selbsterkenntnis.

Um diese Kompetenzen zu verbessern wollen wir uns den Themen Kommunikation und Umgangsweise mit Konflikten aus verschiedenen Richtungen nähern. Wir werden uns grundlegende Modelle aus Kommunikations- und Konfliktsystematiken anschauen und diese unter Anwendung der Diversityinhalte Geschlecht, Generation und dem Persönlichkeitsprofil DISG (engl. DISC) verfeinern.

Sexuelle Orientierung

Ein Workshop über sexuelle Orientierung? Darüber spricht man doch nicht.

Das Thema Sexualität und sexuelle Orientierung ist heutzutage immer noch ein Tabuthema, denn abgesehen vom Sexualkundeunterricht in der Schule gibt es wenig Aufklärung. In der Gesellschaft bestehen immer noch große Vorurteile und Stereotype sind in den Köpfen vorherrschend. Wünschenswert wäre eine fundierte Meinungsbildung durch eigene Erfahrung, doch eine aktive Aussprache mit Personen, die zu dieser Minderheitengruppe gehören, findet oft nicht statt. Vielfach wird zum Beispiel weggesehen, wenn man gleichgeschlechtliche Paare Hand in Hand sieht. Manchmal aus Unsicherheit, mal aus Scham, aber oft leider auch aufgrund von Ablehnung.

 Aber was steckt wirklich dahinter? Wie sieht das Leben in einer Minderheitengruppe aus? Wie fühlt es sich an, aus Angst vor Anfeindungen und Repressalien nicht zu dem stehen zu können, was man privat lebt? Was macht es mit einem Sohn, der von seinem Vater nicht in den Arm genommen wird, weil der Vater Angst hat, dass der Sohn dadurch „schwul“ werden könnte? Was für Vorteile bringt es mit sich, eine offene Lebens- und Unternehmenskultur zu entwickeln, in der sich niemand verstecken muss?

Diesen und weiteren Fragen werden wir uns in diesem Workshop aus den Perspektiven Mitglied der Minderheitengruppe, Erziehung und alltägliche Interaktion mit Kollegen:innen oder Kunden:innen widmen.

Aktive Inklusion von Menschen mit Behinderung

Ein Workshop zum Thema Inklusion von behinderten Menschen? Warum denn das?

Viele Menschen stellen sich bei dem Thema Behinderung oft Menschen mit sehr offensichtlichen körperlichen oder geistigen Behinderungen vor. Oft existiert eine Unsicherheit in der Interaktion oder auch ein Unverständnis darüber, wozu die Integration dieser Menschen gut sein soll. Desweiteren gibt es eine große Anzahl von nicht offensichtlichen bis hin zu temporären Behinderungen. 

Aus diesem Grund steht einerseits die Aufklärung über die verschiedenen Behinderungsarten und Tipps zu der Umgangsweise mit betroffenen Menschen im Augenmerk, andererseits aber auch der konkrete Nutzen, der sich für jede/n Mitarbeiter:in durch aktive Inklusion ergibt. Schließlich könnte ja jede/r einmal betroffen sein.

Initiierung und Begleitung von Arbeitsgruppen zum Thema Diversity

Wer in einem Unternehmen nachhaltige Veränderung in die richtige Richtung wünscht, darf sich nicht nur um den Leidensdruck und die Vision kümmern, sondern auch um den Weg, der von einem zum anderen führt.

Wie aber schafft es die gute Verbesserungsidee eines Teams in die Köpfe aller Mitarbeiter:innen und bewirkt die gewünschte Verhaltensveränderung? Wie kann eine Idee so formuliert werden, dass alle sie richtig verstehen? Wie funktioniert nachhaltiges Ideen- und Wissensmanagement?

Diese und weitere Fragen werden bei der Begleitung von Arbeitsgruppen geklärt. Es werden klare Rollen und Abläufe unter Rücksichtnahme der bestehenden Strukturen definiert und diese anschließend mit den Genehmigungsinstanzen abgestimmt.

Beispielumsetzung

Über drei Monate werden monatlich zwei Treffen pro Arbeitsgruppe stattfinden:

  • 3 übergreifende Termine je 2 Stunden für alle Arbeitsgruppen, um generelle Mechanismen und Fragen zu der Systematik zu klären (Schulung Projekt- und Wissensmanagement)
  • 3 Treffen pro Arbeitsgruppe je 1,5 Stunden (zzgl. 30 Minuten Vor- und Nachbereitung), in welchen auf die spezifischen Besonderheiten der Arbeitsgruppen eingegangen werden kann (Begleitung)

    Natürlich kann das Intervall der Treffen auch erhöht werden (z.B. 1 Treffen pro Monat oder 2 Treffen pro Quartal), welches jedoch Auswirkungen auf die Umsetzungsgeschwindigkeit und die Motivation der Mitarbeiter:innen hat.